Jeden Kapitalisten, Unternehmer oder Meister als Ausbeuter der Arbeiter hinzustellen, ist ungerecht. Schliesslich ist es ungerecht, die Gleichmacherei auf Kosten der Natur aus begabteren, fleissigeren und tüchtigeren Menschen zu betreiben. Es gibt individuelle, verschiedene Qualitäten im beruflichen, geistigen, ehtischen und ästhetischen Streben, und schliesslich gibt es Qualitätsunterschiede in den wirklichen Leistungen und Erfolgen.


Diese Beobachtung und Erfahrung gilt nicht nur in vergangenen Zeiten. Bspw zeigen Revisionsberichte von PricewatherhouseCoopers auf, dass in Deutschland und in der Schweiz in den 90iger und Nullerjahren in zwei Dritteln aller Unternehmungen mindestens ein Wirtschaftsdelikt begannen wurde. Der 7. Revisionsbericht zeigt auf, dass es 2013 in 46% aller Unternehmen mindestens einen Schadenfall gab. Darunter fallen bspw. Industrie- & Wirtschaftsspionage, Diebstahl vertraulicher Kunden- und Unternehmensdaten etc. Die meisten Täter stammen aus dem eigenen Hause oder haben Geschäftsbeziehungen zum geschädigten Unternehmen. Sie sind meist männlich und haben seit mehreren Jahren eine gehobene Position inne. Führungskräfte sind eher unter externen Tätern zu finden. Gravierende Wirtschaftsstraftaten werden meistens durch interne oder externe Hinweisgeber aufgedeckt und sehr viel seltener durch interne Kontrollmassnahmen. Dazu kommen indirekte Schäden wie Reputationsverlust, gestörte Geschäftskontakte und Belastung des Managements durch die Aufarbeitung etc. Statistiken, die nähere Angaben über Manager-Fehlbesetzungen, generelle Fehlentscheidungen, Mobbing, udgl. liefern können, fehlen.